Blog artice 4 reasons

Vape Basics: Wie dampfe ich richtig?

Veröffentlicht am 02.06.20

Wenn du dich das erste Mal mit E-Zigaretten beschäftigst, sind manche Dinge vielleicht noch nicht ganz klar. Wie funktionieren E-Zigaretten, was sind Liquids, welcher Nikotingehalt ist der richtige für dich und was muss man beim Aufladen des Akkus beachten? Wir lichten den Nebel und erklären dir hier die Basics rund ums Dampfen!

Was ist Dampfen eigentlich?

Als „Dampfen“ oder „Vapen“ (von engl. „vapor“/„vapour“ = „Dampf“) bezeichnet man die Nutzung einer elektrischen Zigarette bzw. elektronischen Zigarette, kurz: E-Zigarette, die auch als „Vaporizer“ bezeichnet wird.

Wie funktionieren E-Zigaretten genau?

Bei der E-Zigarette handelt es sich um eine elektrisch betriebene Alternative zur herkömmlichen (Filter-)Zigarette, die im Gegensatz zu Tabak mit nikotinhaltigen oder auch nikotinfreien E-Liquids befüllt wird. Ein Heizwiderstand bringt das Liquid zum Verdampfen, ohne dass eine Verbrennung stattfindet. Die E-Zigarette besteht aus drei wesentlichen Komponenten: Die Batterie oder der Akku liefert den benötigten Strom an die Verdampfereinheit. In dieser befindet sich eine Drahtspule, auch als „Heizdraht“, „Heizwendel“ oder „Coil“ bezeichnet, durch die Strom fließt, sodass sich die Spule aufheizt. Das im Kern der Spule eingebettete Dochtmaterial (meist Watte oder Silikat), wird vom E-Liquid durchtränkt und das Liquid durch die entstehende Hitze verdampft. Der Dampf kann nun über das Mundstück der E-Zigarette inhaliert werden.

Was ist ein E-Liquid?

Als „E-Liquids“ oder auch einfach nur „Liquids“ bezeichnet man Flüssigkeiten, die in E-Zigaretten verdampft werden. Liquids sind in fast unzähligen Geschmacksrichtungen erhältlich. Der Klassiker ist die Geschmacksrichtung Tabak, beliebte Flavors sind aber auch Menthol, Kirsche, Vanille und Erdbeere (sowie viele weitere Geschmacksrichtungen, die auch zunehmend „exotisch“ ausfallen können). Die Basis für jedes Liquid sind Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glyzerin (VG = „vegetable glycerin“), Aromastoffe und gegebenenfalls Nikotin. Propylenglykol ist eine farblose und nahezu geruchslose Flüssigkeit, die für einen intensiven Geschmack sorgt. Zudem macht Propylenglykol das Liquid dünnflüssiger, wodurch der kontinuierliche Nachfluss zum Verdampfer gewährleistet wird. Pflanzliches Glyzerin ist dickflüssiger als Propylenglykol, hat einen leicht süßlichen Geschmack und sorgt für dichte Dampfwolken.

Welcher Nikotingehalt ist für mich der richtige?

Am besten ist es natürlich, wenn du gänzlich auf Nikotin verzichten kannst. Falls du zuvor noch geraucht hast und du mit Nikotin dampfen möchtest, richtet sich die geeignete Nikotinstärke nach deinem bisherigen Zigarettenkonsum. So empfiehlt sich z. B. eine Stärke von 12 mg Nikotin/ml Liquid, wenn du zuvor ca. 10 bis 20 Zigaretten am Tag geraucht hast. Vorherige Gelegenheitsraucher mit 3 bis 5 Zigaretten am Tag sollten aber lieber eine geringere Nikotinstärke mit 6 mg wählen. Mit etwas Ausprobieren wirst du relativ leicht herausfinden können, welche Nikotinstärke für dich die passende ist.

Wie häufig muss der Akku meiner E-Zigarette aufgeladen werden?

Der Akku sollte immer soweit aufgeladen sein, dass du deine E-Zigarette den ganzen Tag über bei Bedarf nutzen kannst. Denn es ist wirklich blöd, wenn du mal richtig Lust auf dein Lieblings-Flavor hast und gerade dann der Akku leer ist. Am besten lädst du dein Device über Nacht auf, sodass es dir gleich morgens wieder zur Verfügung steht. Ladezeiten und maximale Nutzungsdauer können von Gerät zu Gerät variieren. Das Logic Compact Device z. B. benötigt etwa 74 Minuten für einen vollständigen Ladevorgang, danach hast du, abhängig von deinem individuellen Dampfverhalten, eine Kapazität für ca. 210 Züge.

Zu den Starter-Kits

Share this post

Andere Beiträge

Lorem ipsum

EU-VERBOT VON MENTHOL-ZIGARETTEN

Am 20.05.2020 trat das europaweite Verbot von Menthol-Zigaretten in Kraft. Erfahre jetzt alles, was du hierzu wissen solltest und welche guten Alternativen es gibt!